Deutsche Autofahrer… oder: “Reißverschluß – was das?”
Wie einmal einer dieser grandiosen Starts in den Tag… Baustelle auf der A39 – und nicht erst seit gestern. Diese existiert nun schon seit einem Jahr. Und wird fast ausschließlich von Berufspendlern benutzt.
Und jeden Morgen die gleiche Geschichte…
Alles drängelt sich schon kilometerlang vor Beginn der Baustelle auf der rechten Spur – bloß nicht noch die linke benutzen. Unserereins muss jeden Tag durch diese Baustellen – und nutzt natürlich die linke Fahrbahn wie vorgeschrieben bis zum Schluß und will dann auf die rechte Spur wechseln… haahaaa! Und da waren sie wieder – meine drei Probleme:
1. Es lässt dich niemand rein obwohl man es muss!
2. Hast du eine Lücke erspäht – sei vorsichtig beim rüberfahren… meistens macht diese noch einer “dicht” weil er es dir nicht gönnt das du vor ihm in die Baustelle fährst.
3. Schaffst du es doch noch in die Lücke – setzt schon mal die Sonnenbrille auf! Du glaubst gar nicht welches Feuer an Lichthupen dich erwartet!
Liebe deutsche Autofahrer – steigt doch mal von eurem hohen Ross und beachtet einfach mal die simpelsten Verkehrsregeln. Dann könnte wir alle deutlich entspannter auf der Arbeit ankommen!
Und wer es immer noch nicht glauben mag, hier der Auszug aus der StVO!
StVO, § 7 Abs. 4:
Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, so ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, daß sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können (Reißverschlußverfahren).
du hast vollkommen recht – die deutschen sind zu blöd zum einfädeln, das nervt mich auch jeden tag mehrmals. überhaupt: wir haben zwar das auto, aber nicht das autofahren erfunden. so deppert fährt kaum eine nation!